Abschied
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Kurz bevor ich die Welpis endlich mal mit der frischen Luft bekannt machen wollte, war ich echt versucht, ein bißchen Rasen frei zu schippen. Ich konnte mich dann gerade noch zurückhalten. Der Schnee war auch zusammengesackt und 40 kleine Pfoten trippelten ihn dann noch weiter runter.
Viele Welpenbesuche mussten auf Grund des widrigen Wetters abgesagt werden und ich habe zugesehen, dass die Rasselbande regelmäßig wieder reinkommt, ins Warme.

Aber diese Wetterlage hatte auch ihre Vorteile. So blieb der Wintergarten und auch unsere Wohnung relativ sauber und die unzähligen Kackhäufchen waren supergut zu finden und tiefgefroren sehr gut aufzusammeln.

In den letzten 14 Tagen hatten wir dann wieder typisches deutsches Winterwetter, nasskalt. Und damit hatte ich dann auch wieder, was ich gut kenne: jede Menge Dreck.

Diesmal sind es 10 Pusteblumen-Samen, die in die große weite Welt geweht wurden.

Ich bin sicher, dass aus ihnen tolle wunderschöne Löwenzähne werden.

Ja, und plötzlich ist der ganze Zauber vorbei. Kein einziger kleiner wuscheliger Hund kommt einem mehr, mit dem ganzen Hintern wackelnd, entgegen. Heute abend gegen 17.30 Uhr wollte ich glatt Welpenfutter fertig machen und immer wieder gucke ich den leeren Wintergarten.

Dieser Haufen Hunde hat uns wieder vor neue Herausvorderungen gestellt. Es fing mit der großen Anzahl der Welpis  und der damit verbundenen Zufütterung von Anfang an. Also keine Ausruh-Wochen am Anfang. Dafür aber wahre Glücksgefühle, wenn der kleine Zwerg es endlich kapiert hat, wie man aus der Pulle etwas herausbekommt.

Das zweite Problem war das Wetter. Am Anfang hab ich ja noch gedacht: noch 14 Tage und dann hat sich das mit dem Schnee. Pustekuchen, es wurde immer mehr Schnee. Die Schneehöhe im Garten betrug zeitweise dreifache Welpenhöhe. Die Temperaturen gingen immer weiter runter und als die Welpis in den Wintergarten umgezogen waren, lief der Radiator auf vollen Touren.

 

An meine Hundis: ich habe nette, liebe Menschen für euch gefunden. Sie werden euch füttern, erziehen, ein kuscheliges Plätzchen für euch bereiten, mit euch spielen und euch die Welt zeigen und erklären. Es sind erwachsene Menschen, aber auch kleine Menschen. Seid lieb und nicht zu grob zu jedem von ihnen. Macht nicht zu viel Quatsch und lernt alles, was euch geboten wird. Lasst ab und zu etwas von euch hören und seid gewiss, dass ich euch nie vergesse.